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Gregory Kurtzer

Der Open-Source-Veteran hinter CentOS, Singularity und Rocky Linux, der nun an offenen KI-Trainingsdaten arbeitet.

Gregory Kurtzer gründet seit etwa 25 Jahren Open-Source-Projekte, auf die andere später ganz selbstverständlich angewiesen sind. Er rief CentOS ins Leben, einen kostenlosen Nachbau von Red Hat Enterprise Linux, der auf einem großen Teil der Server weltweit lief, außerdem Singularity, heute Apptainer, für Container im wissenschaftlichen Rechnen, und Warewulf, ein Werkzeug zur Bereitstellung von Clustern. Als Red Hat CentOS 2020 veränderte, startete er Rocky Linux als Ersatz. Heute läuft es auf Millionen Rechnern.

Im August 2026 übertrug er dieses Muster auf KI und startete OpenWALDO, ein von der Community verwaltetes Korpus für Trainingsdaten. Sein Unternehmen CIQ unterstützt das Projekt. Seine Idee ist dabei immer ähnlich: Eine Lücke finden, die eine Gemeinschaft besser schließen kann als ein einzelnes Unternehmen, und dann die unsichtbare Infrastruktur bauen, die sie verlässlich macht.