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MIDI

Ein jahrzehntealter Standard, der nicht den Klang selbst, sondern die gespielten Noten speichert, sodass sie von jedem beliebigen Gerät wiedergegeben werden können.

MIDI ist der Unterschied zwischen einem Rezept und einer fertigen Mahlzeit. Eine Audiodatei speichert den tatsächlichen Klang eines Klaviers. Eine MIDI-Datei speichert nur die Anweisungen: Diese Note, in diesem Moment, so lange gehalten, so hart angeschlagen. Überhaupt kein Ton. Geben Sie diese Anweisungen an einen Klavierklang weiter, und Sie erhalten ein Klavier, übergeben Sie sie einem Synthesizer, und Sie erhalten einen Synthesizer, und Sie können anschließend jede einzelne Note ändern, ohne etwas neu aufzunehmen.

Der Standard stammt aus dem Jahr 1983 und ist immer noch überall verbreitet, weshalb „MIDI-Import“ in den Versionshinweisen als unscheinbares, aber wichtiges Feature auftaucht. Es ist das Format, mit dem Sie eine Rolle, die Sie selbst gespielt haben, in ein Werkzeug übertragen oder das, was ein Werkzeug generiert hat, herausnehmen und an anderer Stelle bearbeiten können. Ohne sie ist die AI-Musikausgabe ein fertiger Mix, den Sie nur akzeptieren oder verwerfen können.