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Mojo

Eine für KI-Arbeiten entwickelte Programmiersprache, die wie Python aussieht, sich aber zu schnellem Code für CPUs und GPUs kompilieren lässt.

Bei der KI-Arbeit gibt es eine unangenehme Spaltung in der Mitte. Forscher schreiben in Python, weil es komfortabel ist, und die Teile, die wirklich schnell sein müssen, werden in C++ oder CUDA umgeschrieben, normalerweise von verschiedenen Leuten. Mojo von der Firma Modular versucht, diese Lücke zu schließen: Oberflächlich gesehen vertraute Python-ähnliche Syntax, aber herunterkompiliert zu Code, der gut auf Prozessoren, Grafikkarten und KI-Beschleunigern läuft.

Das Projekt wird von Chris Lattner geleitet, zu dessen früheren Arbeiten das LLVM-Compiler-Toolkit und Apples Swift-Sprache gehören, weshalb es von Anfang an ernst genommen wurde. Mojo erreichte im August 2026 die Version 1.0, was bedeutet, dass die Sprache nun als stabil genug gilt, um langlebige Projekte darauf aufzubauen. Wissenswert: Die Standardbibliothek ist Open Source, der Compiler selbst jedoch noch nicht, obwohl das Unternehmen versprochen hat, ihn im Laufe des Jahres 2026 zu öffnen.