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Google veröffentlicht drei neue Gemini-Modelle, alle schnell und günstig, und lässt das erwartete Modell aus

Google hat Gemini 3.6 Flash, 3.5 Flash-Lite und ein Cybersicherheitsmodell veröffentlicht, mit Fokus auf Geschwindigkeit und niedrige Kosten. Das Flaggschiff-Update für Pro fehlt jedoch weiterhin.

Risografie-Illustration dreier Blitze unterschiedlicher Größe, die vorwärts rasen, wobei der kleinste in einem Schutzschild steckt

Google hat gleichzeitig drei neue Gemini-KI-Modelle veröffentlicht, alle nach derselben Idee: mehr leisten, schneller und für weniger Geld. Das Hauptmodell ist Gemini 3.6 Flash, das Google als „Arbeitstier“ bezeichnet, ein Modell für alltägliche Aufgaben mit hohem Volumen. Dazu kommen 3.5 Flash-Lite als günstigste und schnellste Option sowie 3.5 Flash Cyber, ein auf Sicherheitsarbeit spezialisiertes Modell.

Ein kurzer Überblick über die Änderungen: Gemini 3.6 Flash ist besser beim Programmieren, bei Aufgaben mit Allgemeinwissen und beim Umgang mit Bildern und anderen Medien. Dabei verwendet es bis zu 17 Prozent weniger Tokens als das ersetzte Modell. Tokens sind kleine Textstücke, die ein Modell liest und schreibt; weil du pro Token bezahlst, bedeutet ein geringerer Verbrauch eine niedrigere Rechnung. Flash-Lite ist der Geschwindigkeitschampion und erzeugt rund 350 Wörter Ausgabe pro Sekunde. Flash Cyber ist der ungewöhnliche Fall: Es wurde darauf abgestimmt, Sicherheitslücken in Software zu finden und zu beheben. Google hält es wegen des möglichen Missbrauchs an der kurzen Leine und bietet es in einem begrenzten Pilotprojekt nur Regierungen und vertrauenswürdigen Partnern an. Die ersten beiden Modelle sind jetzt über Googles Entwicklertools verfügbar, darunter die Gemini API und AI Studio.

Der wichtige Punkt: Google liefert günstigere, schnellere Modelle, aber keine neue Version von Gemini Pro, seinem Spitzenmodell für besonders schwieriges logisches Denken und Programmieren. Pro wurde seit Februar nicht aktualisiert. Bloomberg berichtete, dass sich die nächste Version verzögert, weil sie Googles interne Leistungsziele nicht erreicht. Die Konkurrenz hat derweil nicht gebremst: OpenAI hat GPT-5.6 eingeführt und Anthropic diesen Sommer mehrere Claude-Modelle veröffentlicht. Googles Produktchef Logan Kilpatrick sagte, das Unternehmen teste das neue Pro mit Partnern und habe bereits seinen bisher „ambitioniertesten“ Trainingslauf für Gemini 4 begonnen. Zwischen den Zeilen: Google hält seine günstigen, praktischen Modelle frisch, während das große Flaggschiff noch etwas länger gekocht wird.

Was das für dich bedeutet: Wenn du KI über eine App oder einen Assistenten nutzt, bemerkst du vielleicht schnellere Antworten und mit der Zeit niedrigere Preise, da Flash-Modelle viele Tools auf Googles Plattform antreiben. Wenn du mit KI Dinge baust, ist 3.6 Flash ein unkompliziertes Upgrade für Programmierung und Agentenarbeit, bei denen Geschwindigkeit und Kosten wichtiger sind als maximale Denkleistung. Und falls du auf Googles leistungsfähigstes Modell gewartet hast, damit es zu GPT-5.6 und Claude aufschließt, lautet die ehrliche Antwort heute: noch nicht, warte weiter.

Quellen

Quellen: https://blog.google/innovation-and-ai/models-and-research/gemini-models/gemini-3-6-flash-3-5-flash-lite-3-5-flash-cyber/

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