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Vibe Coding

Software bauen, indem du in Alltagssprache beschreibst, was du möchtest, und eine KI den eigentlichen Code schreiben lässt.

Vibe Coding beginnt dort, wo du aufhörst, Code zu schreiben, und anfängst, das Ergebnis zu beschreiben. Du könntest etwa eingeben: „Eine Buchungsseite, auf der Kunden einen Termin auswählen und eine Bestätigungs-E-Mail bekommen.“ Die KI erzeugt daraus die funktionierende Software. Der Begriff setzte sich 2025 durch und blieb hängen, auch weil er augenzwinkernd ist: Du beschreibst die Stimmung, die Maschine kümmert sich um die Syntax.

Die Einstiegshürde sinkt tatsächlich. Designer, Gründer, Marketingteams und kleine Unternehmen können nun Dinge bauen, für die früher ein Entwickler nötig gewesen wäre. Die wichtige Einschränkung: Etwas zum Laufen zu bringen und Kundendaten sicher zu verarbeiten sind zwei verschiedene Aufgaben. Der erzeugte Code muss weiterhin getestet, abgesichert und gepflegt werden. Das ist nicht einfacher geworden. Betrachte das Ergebnis als ersten Entwurf, der zufällig funktioniert, nicht als fertige Software. Zu dieser Kategorie gehören Lovable, Replit und Cursor.