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robotics 2 Min. Lesezeit

Die Robotereinheit von XPeng hat gerade 900 Millionen US-Dollar für ihren humanoiden Vorstoß gesammelt

XPengs Robotik-Tochtergesellschaft, die von Alibaba und Tencent unterstützt wird, wird jetzt vor der Massenproduktion seines humanoiden Roboters IRON auf über 6,3 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Eine vereinfachte humanoide Roboterfigur, die neben einem Stapel Münzen und Zahnrädern vor einer kleinen Fabrik steht

XPeng, der chinesische Elektroautohersteller, hat mehr als 900 Millionen US-Dollar für seine Robotik-Tochtergesellschaft eingesammelt, was als Rekord für eine einzige private Finanzierungsrunde im chinesischen Sektor humanoider Roboter bezeichnet wird. Die von IDG Capital angeführte Runde mit Alibaba und Tencent als Unterstützern bewertet die Robotiksparte, manchmal auch als Dogotix bezeichnet, mit über 6,3 Milliarden US-Dollar. Davon stammen 600 Millionen US-Dollar von externen Investoren, 200 Millionen US-Dollar von XPeng selbst und 100 Millionen US-Dollar von Führungskräften des Unternehmens.

Das Geld fließt in XPengs humanoiden Roboter namens IRON: die Entwicklung der Hardware und der Software, die ihn steuert, das Trainieren eines sogenannten „physischen KI“-Modells (ein KI-System, das darauf trainiert ist, die physische Welt zu verstehen und in ihr zu agieren und nicht nur Text oder Bilder zu verarbeiten), das Sammeln von Daten aus der realen Welt und den Bau von Fabriken, die für die Massenproduktion geeignet sind. XPeng plant, Ende dieses Jahres mit der Produktion von IRON in großem Maßstab zu beginnen. Die ersten Einheiten werden in seinen eigenen Einzelhandelsgeschäften und Industriestandorten eingesetzt, bevor irgendwann im Jahr 2027 der kommerzielle Verkauf in China und im Ausland beginnt.

Was hier eigentlich vor sich geht: Humanoide Roboter, Maschinen, die sich in etwa so bewegen und arbeiten können, wie es ein Mensch tut, haben sich in den letzten Jahren von Forschungsdemonstrationen zu einer echten Investitionskategorie entwickelt, wobei insbesondere China als strategische Priorität Geld in den Sektor investiert hat. XPeng ist vor allem für Elektroautos bekannt, aber es stützt sich auf dasselbe Fertigungs-Know-how, Batterien, Motoren, Sensoren und Lieferketten, um Roboter statt nur Fahrzeuge zu bauen. Auch hier ist die Unterstützung von Alibaba und Tencent wichtig: Beide Unternehmen bringen Cloud-Computing- und KI-Forschungsressourcen mit, die ein auf Hardware fokussiertes Robotik-Startup sonst von Grund auf aufbauen müsste. Die Größe dieser Runde und die Tatsache, dass es sich um einen Rekord für die Branche handelt, signalisieren den Anlegern, dass humanoide Roboter dem tatsächlichen kommerziellen Einsatz nahe genug sind, um jetzt und nicht erst in einigen Jahren ernsthaftes Geld wert zu sein.

Was das für Sie bedeutet: Für die meisten Menschen ist dies immer noch eine „Watch This Space“-Geschichte und nicht etwas, das das tägliche Leben berührt. Die ersten Einsätze von IRON finden jedoch im Einzelhandel und in der Industrie statt, nicht in Privathaushalten. Wenn Sie jedoch in der Fertigung, Logistik oder im Einzelhandel arbeiten, ist dies ein Zeichen dafür, dass humanoide Roboter, die routinemäßige körperliche Aufgaben erledigen, möglicherweise früher als erwartet in kommerziellen Umgebungen auftauchen, insbesondere in Märkten, in denen XPeng und seine Unterstützer bereits eine starke Präsenz haben.

Quellen

Quellen: https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-24/xpeng-robot-unit-to-raise-900-million-from-likes-of-alibaba

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