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Metal Performance Shader

Apples Softwareschicht zum Ausführen von KI-Berechnungen auf dem Grafikchip in einem Mac, das Apple-Silicon-Gegenstück zu Nvidias CUDA.

Mit Metal Performance Shaders, meist MPS abgekürzt, greift KI-Software auf die Grafik- und neuronale Hardware in einem Apple Silicon Mac zu. Wenn ein lokales KI-Tool meldet, dass es MPS verwendet, bedeutet das, dass es einen Apple-Chip gefunden hat und darauf läuft, anstatt auf den normalen Prozessor zurückzugreifen, der normalerweise um ein Vielfaches langsamer ist.

Es übernimmt für Macs die gleiche Rolle wie CUDA für Nvidia-Karten und ROCm für AMD. Der Vergleich ist jedoch nicht ganz fair, da sich Apple Silicon einen Speicherpool zwischen Prozessor und Grafikchip teilt. Das ist ein echter Vorteil für die lokale KI: Ein Mac mit viel einheitlichem Speicher kann ein Modell aufnehmen, das nicht auf eine Consumer-Grafikkarte passt, selbst wenn er langsamer abarbeitet.