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Michael Burry

Der durch The Big Short berühmt gewordene Investor ist heute einer der lautesten Skeptiker der Art und Weise, wie KI-Unternehmen ihre Chips verbuchen.

Michael Burry ist der Hedgefonds-Investor, der vor dem Crash 2008 gegen den amerikanischen Immobilienmarkt gewettet hat, eine Geschichte, die im Buch und im Film „The Big Short“ erzählt wird. Er hat den KI-Boom damit verbracht, ein enger gefasstes und eher technisches Argument vorzubringen, und es lohnt sich, es zu verstehen, weil es immer wieder auftaucht, wenn es um die Finanzen der Branche geht.

Bei seiner Behauptung geht es um die Abschreibung, den Satz, mit dem ein Unternehmen den Wert der gekauften Ausrüstung abschreibt. Große Cloud-Unternehmen verteilen die Kosten für KI-Chips auf fünf bis sieben Jahre, während Nvidia seine Top-Chips alle zwei bis drei Jahre austauscht. Wenn die Chips tatsächlich schneller vergriffen sind, als die Bücher vermuten lassen, werden die Gewinne überbewertet, nach Burrys Schätzung zwischen 2026 und 2028 um etwa 176 Milliarden Dollar. Nvidia bestreitet dies mit dem Hinweis auf alte Hardware, die noch kommerziell genutzt wird, und auf immer weiter steigende Mietpreise.